Krankenhäuser gehören zur kritischen Infrastruktur unserer Gesellschaft. Ihre Funktionsfähigkeit ist nicht nur im Alltag, sondern besonders in Krisenzeiten von zentraler Bedeutung. Doch gerade diese essenzielle Rolle macht sie zugleich zu einem besonders schützenswerten und anfälligen Ziel.
Die Zunahme von physischen Angriffen, Einbrüchen, Vandalismus oder auch gezielten Sabotageakten zeigt: Der Schutz von Gesundheitsinfrastrukturen erfordert ein Umdenken. Während IT-Sicherheit häufig im Fokus steht, wird der physische Schutz vielerorts noch unterschätzt – obwohl dieser die erste Verteidigungslinie bildet.
Mit dem Inkrafttreten des neuen KRITIS-Dachgesetzes unterliegen Krankenhäuser und weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens – etwa Labore oder Blutspendedienste – einer klaren gesetzlichen Verpflichtung: Sie müssen umfassende Sicherheitsstrategien implementieren, die physische, digitale und organisatorische Maßnahmen vereinen.
Zentrale Forderung: Betreiber kritischer Infrastrukturen sind verpflichtet, ihre Systeme gegen „beeinträchtigende Ereignisse“ abzusichern – dazu zählen neben Cyberangriffen eben auch physische Bedrohungen wie unbefugter Zutritt, Sabotage oder Diebstahl. Wer zu KRITIS gehört, ergibt sich aus definierten Schwellenwerten, etwa der Anzahl behandlungsfähiger Patienten oder dem Umfang versorgter Regionen.
"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigene Sicherheitsarchitektur kritisch zu prüfen und zukunftsfest auszurichten. Als Teil der kritischen Infrastruktur sollten Sie nicht warten, bis gesetzliche Anforderungen zur Pflicht werden." - Daniel Rekowski, Zertifizierter Risikomanager
Ein wirksames Sicherheitskonzept ist nie nur eine Frage einzelner Produkte – es ist ein strategisches Zusammenspiel aus baulichen, technischen, organisatorischen und personellen Maßnahmen.
Was bedeutet das konkret?
Ein gutes Sicherheitskonzept schützt nicht nur gegen sichtbare Risiken – es stärkt auch die Resilienz gegenüber unsichtbaren Bedrohungen wie gezielter Sabotage oder Versorgungsunterbrechungen.
Im Zentrum physischer Sicherheit steht der kontrollierte Zugang zu sensiblen Bereichen. Unsere Zentra Wing Drehkreuzanlage erfüllt diese Aufgabe zuverlässig – besonders in stark frequentierten Kliniken, in Laboren, forensischen Einrichtungen oder pharmazeutischen Herstellungsbereichen.
Die Einführung von Schutzmaßnahmen allein reicht nicht – sie müssen regelmäßig evaluiert, hinterfragt und angepasst werden.
Durch gezielte Schulung stärken Kliniken nicht nur die Handlungskompetenz des Personals, sondern auch deren Identifikation mit dem Sicherheitskonzept. Ein sensibilisiertes Team ist ein entscheidender Faktor für die nachhaltige Umsetzung.
Die ZABAG AG steht Ihnen als erfahrenen Partner zur Seite – mit hochwertigen Sicherheitslösungen und fundierter Beratung im Bereich Risikomanagement.
Unsere zertifizierten Sicherheitsberater unterstützen Sie bei der Entwicklung, Bewertung und Optimierung ganzheitlicher Schutzkonzepte – individuell auf Ihre Einrichtung zugeschnitten, zukunftssicher und gesetzeskonform.